La différence entre Bandeja et Vibora : comment exploiter au mieux les balles hautes
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Beim Padel stammen viele Fachbegriffe aus dem Spanischen, der Sprache des Herkunftslands dieser Sportart. So ist häufig von Bandeja und Vibora die Rede, aber was genau ist das, und wie führt man diese Schläge richtig aus? Unser Expertenteam hat sich mit freundlicher Unterstützung von François Authier, einem französischen Top-10-Spieler, diese Schläge genauer angesehen. Wer sie beherrscht, kann sein Spiel auf die nächste Stufe bringen. 

Hohe Bälle kommen beim Padel häufig zum Einsatz, insbesondere um einen Gegner mit einem Lob nach hinten zu drängen. Fällt der Lob jedoch zu kurz aus, haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Position am Netz zu halten. Die erste: der smash. Gerade wenn man vom Tennis kommt, greift man oft zuerst darauf zurück, doch er ist nicht unbedingt die wirksamste Lösung. Ein gut platzierter Schlag mit mehr oder weniger Drall kann dem Gegner deutlich mehr Probleme bereiten. Hier kommen Bandeja und Vibora ins Spiel.  

Die Bandeja: ideal, um Ihre Gegner zurückzudrängen. 

Die Bandeja (spanisch für Tablett) ist ein eher defensiver Schlag. Sie wird eingesetzt, um die Position am Netz zu halten und dem Gegner den nächsten Schlag zu erschweren. Die Bandeja wird auf Kopfhöhe vorbereitet und flach oder mit Unterschnitt gespielt. Dabei sollte der Schläger wie ein Tablett gehalten werden, damit der Schlag möglichst sicher gelingt. Begleiten Sie den Ball anschließend möglichst lange, um präziser zu spielen und ihn wie gewünscht zu platzieren. Die Schlagbewegung endet quer vor dem Körper. Das Handgelenk bleibt dabei stabil und bewegt sich nicht.

Zur Veranschaulichung sehen Sie hier ein Video mit Sanyo Guiterrez, der Nummer 5 der Weltrangliste. Es zeigt, wie dieser Schlag ausgeführt wird: 

 

Die Vibora: So bringen Sie Ihre Gegner in Bedrängnis. 

Anders als die Bandeja ist die Vibora ein Angriffsschlag. Sie wird eingesetzt, um Punkte zu beenden oder zumindest eine Gelegenheit dazu zu schaffen. Dieser Schlag erfordert eine andere Vorbereitung: Der Schläger wird hinter den Kopf geführt, um dem Ball möglichst viel Drall zu geben und Ihre Gegner mit einem von der Glaswand wegspringenden Abpraller zu überraschen. Bei der Vibora (spanisch für Viper) treffen Sie den Ball später, wenn er bereits wieder fällt. So fliegt er knapp über das Netz und springt anschließend weniger hoch ab. Am Ende der Schlagbewegung setzen Sie das Handgelenk stärker ein, um dem Ball den Drall zu geben, der ihn nach dem Abprall flach hält. 

Damit Ihnen Ihre Viboras besonders gut gelingen, zeigen wir Ihnen ein Erklärvideo mit Sanyo Guiterrez, dessen Vibora zu den besten der Welt zählt: 

Dank dieses Artikels wissen Sie jetzt alles über die Bandeja und die Vibora. Diese beiden Schläge gehören zum Padel einfach dazu. Wer ein höheres Spielniveau erreichen möchte, muss sie beherrschen. Und ein Schläger, der zu Ihrem Spielstil passt, hilft Ihnen dabei, Ihr Spiel zu verbessern! Kontaktieren Sie dafür gern einen unserer Experten.

 

Entdecken Sie in unserem Padel-Blog weitere Artikel über verschiedene Padelschläge, etwa den smash Par 3.