Pourquoi les joueurs de tennis aiment tant le padel
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In der Familie der Schlägersportarten: Vater und Sohn, bitte! Padel ist der jüngste Spross unter den Schlägersportarten und eindeutig ein Nachkomme des Tennis. Es übernimmt viele seiner Merkmale und interpretiert sie auf spanische Art neu. Betrachtet man die Statistiken zu den Spielerzahlen, zeigt sich, dass sich die Kurven der beiden Sportarten tendenziell kreuzen. Tatsächlich ist ein Wechsel mancher Tennisspieler zum Padel zu beobachten. Aber warum mögen Tennisspieler Padel so sehr? 

Keine völlige Umstellung für Tennisspieler

Auch wenn die beiden Sportarten unterschiedlich sind, hat Padel viele Regeln vom Tennis übernommen, angefangen bei der Art, die Punkte zu zählen. 15-0, 30-0, 40-0 – alles ist wie im Tennis, ebenso wie der Seitenwechsel beim Aufschlag. Je nach Turnier kann der entscheidende Punkt genutzt werden, um Zeit zu sparen und schneller zu wechseln. Bei den Sätzen gilt dasselbe: Man zählt wie im Tennis – 6 gewonnene Spiele und 2 gewonnene Sätze in den meisten Matches, außer bei einigen Turnieren, bei denen Sätze mit 4 Spielen gespielt werden, um erneut Zeit zu sparen und den Spielern möglichst viele Begegnungen zu ermöglichen. 

Eine weitere Gemeinsamkeit ist natürlich die Spielweise. Vorhand, Rückhand, Volleys, Smashs ... Viele Grundschläge gibt es auch im Tennis. Tennisspieler werden sich unabhängig von ihrem Niveau daher zumindest am Anfang nicht groß umstellen müssen. 

Der Wandel ist jetzt! 

Ein Grund für den Sportwechsel kann auch das Neue sein, das Padel im Vergleich zum Tennis bietet. Manche Tennisspieler spielen schon lange und verlieren durch die vielen Wettkämpfe und Trainingseinheiten allmählich die Lust. Für sie ist Padel dann ein frischer Wind, ohne dass sie sich völlig umstellen müssen. So können sie Schlägersportarten aus einem anderen Blickwinkel entdecken. Die Zahlen spiegeln diesen Wechsel wider: 2021 gab es im Tennis 30.000 Lizenzspieler weniger als 2020, während die Zahl der Padelspieler rasant auf inzwischen 150.000 gestiegen ist – gegenüber 80.000 im Jahr 2019! Auch die Zahl der Padelplätze ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen: auf etwa 1.000, verglichen mit 600 vor zwei Jahren. Ob in Tennisclubs oder spezialisierten Anlagen – Plätze werden immer weniger zur Mangelware. Das zeigt, wie stark unsere Sportart wächst! 

Eine spannende Herausforderung für alle Tennisspieler 

Außerdem bringt Padel seine eigenen Besonderheiten mit. Sie können ehrgeizige Tennisspieler dazu motivieren, die vielen Schläge zu erlernen und zu beherrschen, die sich deutlich vom Tennis unterscheiden. Zunächst erfordern die Scheiben ein Gespür dafür, wie der Ball abprallt – das ist anfangs nicht leicht zu meistern. Manche Reflexe aus dem Tennis sind beim Padel sogar kontraproduktiv, insbesondere Topspin mit der Vorhand. Tennisspieler neigen auch dazu, Smashs hart zu schlagen. Beim Padel ist es dagegen klüger, den Ball gezielt zu platzieren und ihm Spin zu geben, um den Gegner aus dem Konzept zu bringen und einen Fehler zu provozieren. Wegen der Scheiben bringen hart geschlagene Smashs nämlich oft wenig und können leicht zurückgespielt werden – besonders bei Anfängern oder wenn der Par 3 noch nicht beherrscht wird. 

Beim Tennis ist der Lob nur ein Detail des Spiels, beim Padel dagegen eines der zentralen Elemente. Er ist sehr nützlich, um die Gegner nach hinten zu drängen, ans Netz vorzurücken und so im Ballwechsel die Oberhand zu gewinnen. Spielt umgekehrt der Gegner einen etwas zu kurzen Lob, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Mit einem Smash können Sie den Punkt abschließen, doch wie oben erwähnt ist das nicht immer die beste Wahl. Um den Ball zurückzuspielen und die Position am Netz zu halten, ist die bandeja effektiv. Wenn Sie den Gegner stärker unter Druck setzen möchten, ist die vibora der richtige Schlag. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel über vibora und bandeja.

Padel = Spaß! 

Padel wird ausschließlich im Doppel gespielt und ist dank der Platzgröße und der Schläger, die deutlich kleiner und handlicher sind als Tennisschläger, leicht zu erlernen. So kann jeder Tennisspieler mitspielen und Spaß haben. Bei einer Padelpartie gibt es in der Regel mehr Ballwechsel als beim Tennis. Das liegt unter anderem an den Scheiben und daran, wie viel Spielfeld die Spieler gemeinsam abdecken. Dadurch ist das Spiel unterhaltsamer, geselliger und vor allem zugänglicher als Tennis, das bei großen Leistungsunterschieden manchmal langweilig sein kann. Wer vom Tennis kommt, macht oft schnell Fortschritte, denn die Grundlagen bleiben, wie oben erwähnt, gleich: Vorhand, Rückhand, Volleys, Smash – fast alles ist dabei. Man muss nur noch lernen, die Scheiben zu nutzen! 

Ein weiterer Punkt, der die balance zugunsten des Padels ausschlagen lässt, ist die körperliche Belastung. Beim Padel läuft man weniger lange Strecken, und ein großer Teil des Spiels findet à la volée statt. Für Spieler, die vom langen Laufen beim Tennis genug haben (oder für alle, die es lieber etwas gemütlicher mögen), ist Padel eine hervorragende Alternative: Man bleibt beim Schlägersport, ohne nach einer Stunde Spiel völlig erschöpft zu sein. Aber keine Sorge: Auch beim Padel ist man in Bewegung und beansprucht viele Körperpartien, besonders die Gelenke. Ins Schwitzen kommen Sie garantiert – vielleicht sogar mehr als beim Tennis! 

Eine gesellige Art, Sport zu erleben! 

Zum Schluss der letzte und wahrscheinlich wichtigste Punkt: die Geselligkeit beim Padel und in den Clubs überhaupt. Schon das Spiel zu zweit schafft esprit im Team und bringt Padel näher an einen Mannschaftssport: Auf niedrigerem Niveau wird zusammen gelacht, auf hohem Niveau gemeinsam taktiert. Als Duo macht es einfach mehr Spaß. Dass es im Tennis kaum bedeutende Doppelwettbewerbe gibt, ist ebenfalls ein Grund, warum Tennisspieler zum Padel wechseln. 

Auch die Anlagen unterscheiden sich von Tennisclubs. Statt eines einfachen Clubhauses gehören Bars oder manchmal Restaurants dazu, die über das Spiel hinaus etwas bieten. Nach dem Vorbild spanischer Clubs haben französische Anlagen wie Padel Horizon im Großraum Paris, der Toulouse Padel Club oder Esprit Padel in Lyon dieses Konzept übernommen, damit die Spieler ihr Padelerlebnis voll auskosten können.  Auch die Turniere machen mehr Spaß: Sie finden an einem oder zwei Tagen statt, alle spielen gleichzeitig am selben Ort, und dank der Restaurants und Bars kommt man leichter miteinander ins Gespräch.

Padel erscheint vielleicht als würdiger Nachfolger des Tennis, das in Frankreich wie im Ausland langsam, aber sicher zurückzugehen scheint. In jedem Fall ergänzen sich die beiden Sportarten derzeit, und die Spieler scheinen den Wechsel zwischen beiden zu schätzen. 

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