Ein Padelplatz ist 20 Meter lang und 10 Meter breit, also 200 m² groß. Es handelt sich um ein Rechteck, das von Glaswänden und Gittern umschlossen und durch ein 0,88 Meter hohes Netz in der Mitte in zwei Spielfeldhälften geteilt wird. Die Aufschlaglinien befinden sich 6,95 Meter vom Netz entfernt. Diese von der Fédération Internationale de Padel (FIP) festgelegten Maße sind weltweit und für alle Turnierkategorien gleich.
|
Das Wichtigste im Überblick • Offizielle Maße: 20 m lang x 10 m breit, also 200 m². • Netz: 0,88 m hoch in der Mitte; Aufschlaglinien 6,95 m vom Netz entfernt. • Wände: 4 m an der Rückseite (3 m Glas + 1 m Gitter), 3 m an den Seiten. • Freie Höhe: mindestens 6 m (FIP), 7 m laut FFT, idealerweise 8 m für Lobs und Smashes. • Belag: meist synthetischer Rasen, mit oder ohne sichtbaren Sand. |
Inhaltsverzeichnis
• Welche Merkmale hat ein Padelplatz?
• Die Maße
• Das Netz, die Wände und die freie Höhe
• Die Arten von Padelplätzen
• Die Unterschiede zu einem Tennisplatz
• Folgen eines nicht regelkonformen Platzes
• Wie pflegt man einen Padelplatz?
• Warum sind Padelplätze so angenehm?
• Wie baut man zu Hause einen Padelplatz?
• Häufige Fragen
Ob Sie Padel begeistert spielen oder einfach neugierig sind, mehr darüber zu erfahren: Heute beschäftigen wir uns mit Padelplätzen.
In diesem Artikel stellen wir Ihnen die wesentlichen Merkmale von Padelplätzen vor, von den Maßen bis zu den verfügbaren Belagsarten. Außerdem beleuchten wir die Unterschiede zwischen einem Padelplatz und einem Tennisplatz sowie die Gründe, warum Padelplätze so angenehme Orte sind.
Und für alle, die mit dem Bau ihres eigenen Padelplatzes beginnen möchten, geben wir Ihnen alle praktischen Tipps, um dieses spannende Projekt anzugehen.
Welche Merkmale hat ein Padelplatz?
Die Maße
Der Standard-Padelplatz hat die Maße 10 Meter Breite und 20 Meter Länge in rechteckiger Form. Er wird durch ein Netz in zwei Hälften geteilt. Die Seiten und die Rückseite des Platzes sind eingezäunt.
Die Aufschlaglinien verlaufen parallel zum Netz und befinden sich in einem Abstand von 6,95 Metern davon. Eine senkrecht zum Netz verlaufende Mittellinie, die 5 Meter von jeder Platzseite entfernt liegt, begrenzt die Aufschlagfelder. Diese Mittellinie ragt 20 Zentimeter über jede Aufschlaglinie hinaus. Alle auf dem Platz markierten Linien sind 5 Zentimeter breit.
Die freie Höhe muss mindestens 7 Meter betragen, einschließlich der Metallkonstruktionen und des Beleuchtungssystems.
|
Element |
Maß |
|
Länge |
20 m |
|
Breite |
10 m |
|
Gesamtfläche |
200 m² |
|
Netz (in der Mitte) |
0,88 m |
|
Aufschlaglinie |
6,95 m vom Netz entfernt |
|
Linienbreite |
5 cm |
|
Rückwand |
4 m (3 m Glas + 1 m Gitter) |
|
Seitenwände |
3 m |
|
Freie Höhe |
6 m mind. (FIP) / 7 m (FFT) |

Das Netz, die Wände und die freie Höhe
Neben den Bodenmaßen machen drei Elemente die Besonderheit eines Padelplatzes aus. Das Netz ist in der Mitte 0,88 Meter hoch und steigt zu den Pfosten hin leicht an, etwa auf 0,92 m, wodurch eine natürliche Krümmung entsteht.
Die Wände sind hingegen nicht einheitlich. An der Rückseite des Platzes erreichen sie eine Höhe von 4 Metern: 3 Meter Glas, überragt von einem Meter Gitter. An den Seiten beträgt die vorgeschriebene Höhe 3 Meter. Diese Glasscheiben sind ein wesentlicher Bestandteil des Spiels: Der ball kann nach seinem ersten Aufprall auf dem Boden daran abprallen.
Schließlich muss die freie Höhe über dem Platz für Lobs und Smashes ausreichend sein. Die FIP schreibt mindestens 6 Meter vor, die FFT empfiehlt 7 Meter einschließlich Metallkonstruktionen und Beleuchtung, und die Hersteller empfehlen häufig 8 Meter für optimalen Spielkomfort, insbesondere indoor.
Die Arten von Padelplätzen
Einzel- oder Doppelplatz
Die für offizielle Wettbewerbe vorgesehenen Plätze entsprechen den oben genannten Maßen. Es gibt jedoch auch Einzelplätze für Eins-gegen-eins-Spiele, deren Maße leicht reduziert sind. Sie sind 6 Meter breit und 18 oder 20 Meter lang. Die übrigen Merkmale klassischer Padelplätze bleiben erhalten.
Platzbelag: mit oder ohne Sand
Padelplätze sind in der Regel mit einem speziell für diesen Sport entwickelten synthetischen Belag bedeckt. Meist handelt es sich dabei um synthetischen Rasen, der mit oder ohne Sand bedeckt ist. Diese synthetischen Rasenflächen sind die häufigste Option: Der Belag besteht aus Rasen mit einer feinen Sandschicht, die über die gesamte Fläche verteilt ist. Diese Schicht ermöglicht den Spielern kontrollierte Rutschbewegungen.
Einige Anlagen nutzen auch sogenannte „sandlose“ Plätze. Das ist eine missverständliche Bezeichnung: Tatsächlich handelt es sich um Plätze ohne sichtbaren Sand, da sich die Silica nicht auf der Oberfläche des Teppichbelags befindet. Das Spielgefühl ist dann anders und kann aufgrund der veränderten Haftung im Vergleich zu klassischen Plätzen eine Anpassung des Spielstils erfordern. Man findet gelegentlich Plätze aus synthetischem Harz, porösem Beton oder sogar Zement, wobei dieses Material jedoch rückläufig ist.
Unabhängig vom Belag bleiben geeignete padelschuhe unverzichtbar: Sie bieten den nötigen Halt, um sich auf synthetischem Rasen sicher zu bewegen und zu gleiten.
Indoor oder outdoor
Padel kann sowohl indoor als auch outdoor gespielt werden. Die Wahl hängt von Ihren Vorlieben ab, denn jede Option hat Vor- und Nachteile. Die Beleuchtung ist in beiden Fällen recht ähnlich: Innen- und Außenplätze sind mit Scheinwerfern ausgestattet, die maximale Ausleuchtung und optimale Sicht bieten. Außenplätze benötigen nachts Beleuchtung, während Innenplätze in der Regel den ganzen Tag gut beleuchtet sind. Wenn Sie lieber bei natürlichem Licht spielen, ist ein Außenplatz tagsüber perfekt.
Was das Wetter betrifft, können einige Außenplätze mit Vorrichtungen ausgestattet sein, um dessen Auswirkungen zu mindern, etwa mit Entwässerungssystemen zur Ableitung von Regenwasser oder mit Windschutz. Im Freien bleibt das Wetter jedoch ein zu berücksichtigender Faktor, während Indoor-Plätze perfekte Stabilität und vorhersehbare Spielbedingungen bieten.
Die Unterschiede zu einem Tennisplatz
Wie Sie verstanden haben, hat ein Padelplatz letztlich nicht viel mit einem Tennisplatz gemeinsam. Hier sind die wichtigsten Unterschiede:
• Die Maße eines Padelplatzes sind kleiner als die eines Tennisplatzes. Ein Tennisplatz ist 23,77 Meter lang und 8,23 Meter breit im Einzel sowie 10,97 Meter im Doppel.
• Ein Padelplatz ist im Gegensatz zu einem Tennisplatz an allen Seiten durch Glasscheiben und Gitter begrenzt.
• Tennisplätze haben in der Regel harte Beläge aus Asphalt, Beton oder Kunstrasen. Padelplätze sind dagegen häufig mit speziell entwickeltem synthetischem Rasen bedeckt, der einen leicht dämpfenden und angenehmen Belag bietet.
Natürlich unterscheiden sich die Padel-Outfits und die Padelregeln ebenfalls von denen, die auf einem Tennisplatz gelten.
Folgen eines nicht regelkonformen Platzes
Die Risiken variieren, ob sportlicher oder administrativer Art. Verletzungen und fehlende Orientierungspunkte auf dem Platz sind die wichtigsten Risikofaktoren, wenn ein Platz die gesetzlichen Normen nicht erfüllt. Allerdings bleiben diese Risiken recht gering und hängen von Ihrem Spielniveau und Ihrer Spielintensität ab.
Aus administrativer Sicht variieren die rechtlichen Folgen und Verbandsstrafen je nach Verstößen gegen das Lastenheft. Sie können von einer einfachen Geldstrafe bis zu einer vollständigen Änderung der Infrastruktur reichen.
Wie pflegt man einen Padelplatz?
Für Clubs ist die Pflege der Plätze unerlässlich. Die Qualität des Teppichbelags sowie die darauf befindliche Sandmenge werden von manchen Spielern häufig kritisiert: Daher muss man in diesem Punkt tadellos sein. Zunächst muss verhindert werden, dass alles, was kein ball ist, mit dem Teppichbelag in Kontakt kommt, etwa Lebensmittel, Getränke usw. Auch Stöße durch die schläger sollten vermieden werden.
Auch der Sand ist wichtig: Er ermöglicht ein besseres Gleiten auf dem Platz und schützt ihn so vor möglichen Stößen durch die Schuhe. Außerdem nimmt er Wasser auf und verhindert die Abnutzung des Teppichbelags, weshalb er auf Outdoor-Plätzen häufig verwendet wird. Es wird empfohlen, den Sand auf Ihren Plätzen etwa alle 4 bis 6 Monate zu reinigen und auszutauschen.
Warum sind Padelplätze so angenehm?
Unserer Ansicht nach ist es die Kombination aus dem sozialen Aspekt, der leichten Erlernbarkeit, der Spielintensität und dem Komfort des Belags, die Padelplätze für viele Spieler so angenehm macht.
Padelplätze haben kleinere Maße als Tennisplätze, wodurch die zurückzulegenden Distanzen kürzer sind und die Bewegung erleichtert wird. Dadurch können sich die Spieler stärker auf Spieltechniken und Strategien konzentrieren als auf körperliche Ausdauer.
Padel ist ein schneller und dynamischer Sport mit vielen Ballwechseln. Die Abpraller an den Wänden verleihen ihm eine zusätzliche strategische Dimension und regen die Spieler dazu an, bei ihren Schlägen und ihrer Positionierung kreativ zu sein. Schließlich bietet der synthetische Rasen, der den Platz in der Regel bedeckt, einen leicht dämpfenden und angenehmen Belag, wodurch das Verletzungsrisiko sinkt.
Wie baut man zu Hause einen Padelplatz?
Aus rechtlicher Sicht müssen Sie, wenn Sie einen überdachten Platz bauen möchten, einen Bauantrag einreichen. Wenn Sie nur einen Außenplatz bauen möchten, genügt eine Bauanzeige bei der Gemeinde.
Insgesamt umfasst der Bau eines Padelplatzes von Grund auf die folgenden Schritte:
• die Erdarbeiten und der Abtransport des Erdreichs;
• die Herstellung der Bodenplatte aus porösem oder massivem Beton (mit Gefälle zur Wasserableitung);
• die Markierung des Spielfeldumfangs;
• die Installation der Metallstruktur;
• die Montage der Glaswände;
• die Montage der Gitter;
• die Installation des Beleuchtungssystems;
• die Verlegung des synthetischen Rasens, des Sands und des Netzes.
Sie können auch versuchen, Ihren eigenen Padelclub zu gründen, um Ihre Leidenschaft weiterzugeben. Dieses Video kann Ihnen helfen, Ihre Wahl zu treffen und den Sprung ins kalte Wasser zu wagen!
Häufige Fragen
Wie groß ist ein Padelplatz?
Ein zugelassener Padelplatz ist 20 Meter lang und 10 Meter breit, also 200 m² groß. Das zentrale Netz ist 0,88 m hoch, die Rückwände reichen bis 4 m (3 m Glas + 1 m Gitter) und die Seitenwände bis 3 m. Diese Maße sind unabhängig vom Turnierniveau identisch, von P100 bis P2000.
Wie viel kostet ein Padelplatz?
Die Kosten für einen Padelplatz liegen meist zwischen etwa 15.000 und 35.000 Euro, abhängig von der Qualität der Struktur, der Art der Wände, etwa gehärtetem oder Panoramaglas, und dem gewählten Belag. Zu diesem Budget kommen Erdarbeiten, Bodenplatte, Beleuchtung und Montage hinzu, die stark vom Ausgangsgelände abhängen.
Welche Materialien werden für den Bau von Padelplätzen verwendet?
Hier sind die Materialien, die üblicherweise für den Bau von Padelplätzen verwendet werden:
• Betonfundamente gewährleisten die Stabilität der Struktur;
• Eine stabile Metallstruktur trägt die Wände, das Dach und die Gitter;
• Die Wände bestehen häufig aus gehärteten Glasscheiben, die den üblichen Aufprallen des balles und der Spieler standhalten;
• der Belag besteht meist aus mit Sand bedecktem synthetischem Rasen;
• Schließlich verhindert ein stabiles Metallgitter, dass die bälle das Spielfeld verlassen.
Wo findet man Padelplätze in Paris?
In Paris gibt es zahlreiche Padelplätze, die meisten davon befinden sich in den Außenbezirken. Hier sind einige Plätze, auf denen Sie spielen können:
• Padel Club Paris (75018 Paris);
• Forest Hill Padel (75015 Paris);
• Casa Padel (Saint-Denis), mit 12 Padelplätzen;
• Padel Horizon (Champigny-sur-Marne);
• Tennis Club Charles Grimaud (Montmagny);
• Les Pyramides (Le Port Marly).
Welche Regeln gelten auf einem Padelplatz?
Auf einem Padelplatz gelten folgende Hauptregeln:
• das Spiel wird hauptsächlich im Doppel gespielt, mit zwei Spielern auf jeder Seite des Netzes;
• der Aufschlag erfolgt diagonal aus dem Aufschlagfeld, indem der ball einmal aufspringt, bevor er geschlagen wird;
• die Wände, die den Platz umgeben, sind ein wesentlicher Bestandteil des Spiels und ermöglichen es dem ball, an den Wänden abzuprallen, bevor er gespielt wird;
• ein Punkt geht verloren, wenn der ball das Netz nicht überquert, zweimal auf dem Boden aufspringt oder direkt das Gitter oder die Wände trifft, ohne zuvor den Boden berührt zu haben;
• die Spiele werden wie im Tennis gezählt (0, 15, 30, 40 und Spiel), und ein Satz wird gewonnen, wenn mindestens sechs Spiele mit einem Vorsprung von zwei Spielen gewonnen werden; bei 6:6 wird ein Tie-Break gespielt;
• es gibt 9 offizielle, von der FFT zugelassene Spielformate.
Zusammengefasst
Ein Padelplatz bedeutet 20 x 10 Meter Spielfläche (200 m²), ein Netz auf 0,88 m, Glaswände von 3 bis 4 m und eine großzügige freie Höhe für Lobs. Standardisierte Maße, die überall die gleichen Spielgefühle garantieren, vom Stadtteilclub bis zu großen Turnieren. Jetzt heißt es nur noch, mit der richtigen Ausrüstung den Teppichbelag zu betreten.
|
Bereit zu spielen? Finden Sie Ihre padelschuhe bei Esprit Padel Shop |
FINDE DEINEN SCHLÄGER
MODELLE VERGLEICHEN



