Hinter jedem kraftvollen Smash und jedem platzierten Volée arbeiten Muskeln im Stillen. Das Kennen und Stärken dieser Schlüsselbereiche kann Ihr Spiel… und Ihre Ausdauer auf dem Platz transformieren.
Padel: ein kompletter Sport, der den ganzen Körper fordert
Padel ist eine explosive, abwechslungsreiche und körperlich anspruchsvolle Schlägersportart, die viele verschiedene Muskelgruppen beansprucht. Anders als man vielleicht denkt, werden nicht nur Arme und Schultern gefordert, sondern der ganze Körper.
Die wiederholten Bewegungen auf dem Padel-Platz beanspruchen sowohl den Ober- als auch den Unterkörper. Eine gute körperliche Verfassung und ein gezieltes Muskeltraining beugen Verletzungen vor, steigern die Leistung und ermöglichen längeres beschwerdefreies Spielen.
Die am stärksten beanspruchten Muskeln während eines Padel-Matches
1. Die Beine: das Fundament der Power
Die Waden, Quadrizepse, ischiokruralen Muskeln und Gesäßmuskeln werden beim Padel als Erste gefordert.
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Der Quadrizeps und die Oberschenkelrückseite sorgen für schnelle Beugebewegungen und explosive Antritte.
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Die Waden arbeiten bei jeder seitlichen Bewegung und jedem Richtungswechsel.
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Die Gesäßmuskeln tragen zur Power der Schläge und zur Stabilität bei.
Diese Muskelgruppen werden bei jedem Schritt, jedem Sprung und jeder Laufbewegung nach vorn oder hinten beansprucht. Vergessen Sie nicht, gute Padelschuhe anzuziehen!
2. Der Rumpf: ständige Rumpfstabilität
Der Core (Bauchmuskeln, Lendenbereich, schräge Bauchmuskeln) ist unverzichtbar für:
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Die Stabilität bei den Schlägen
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Die Kraftübertragung zwischen den Beinen und dem Oberkörper
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Die Drehbewegungen des Oberkörpers bei Smashes oder Volleys
Ein starker Rumpf verringert auch das Risiko von Rückenschmerzen, die bei Spielern mit mangelhafter Rumpfstabilität häufig auftreten.
3. Der Oberkörper: Kontrolle und Power
Arme und Schultern
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Die Bizepsmuskeln kommen beim Beugen des Arms zum Einsatz, insbesondere beim Aufschlag oder Return.
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Die Trizepsmuskeln werden beim Strecken des Arms (Smash, Bandeja…) beansprucht.
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Die Schultern (Deltamuskeln) sichern Beweglichkeit und Präzision bei den Schlägen.
Unterarme und Handgelenke
Der Unterarm ist ständig im Einsatz, um den Padelschläger zu halten, Schläge abzufedern und den Drall anzupassen. Auch das Handgelenk spielt bei Volleys, Viboras und Slice-Rückhänden eine entscheidende Rolle.
Warum sollte man diese Muskeln beim Padel stärken?
Zur Vorbeugung von Verletzungen
Ursachen für Verletzungen beim Padel sind häufig ein muskuläres Ungleichgewicht oder übermäßige Ermüdung. Gezieltes Krafttraining hilft, Stöße besser abzufangen und Gelenküberlastungen zu begrenzen, insbesondere an Knien, Schultern und Ellbogen.
Zur Verbesserung der Leistung
Ein muskulöser Spieler schlägt härter, bewegt sich schneller und regeneriert besser. Muskeltraining verbessert zudem die Ausdauer, die Koordination und die Reaktionsgeschwindigkeit.
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Leistung beim Padel analysieren können, um genauer zu erkennen, wo Sie sich verbessern können.
Übungen und Tipps zur Stärkung der Padel-Muskulatur
Wir haben einen ausführlichen Ratgeber mit Empfehlungen zu den besten Padelübungen zusammengestellt. Hier finden Sie eine Übersicht, welche Übung welche Muskeln trainiert:
Kräftigung des Unterkörpers
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Kniebeugen (mit oder ohne Zusatzgewicht) für Oberschenkel und Gesäß
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Dynamische Ausfallschritte, um die Bewegungen auf dem Platz zu simulieren
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Box Jumps für Power und Explosivität
Core-Training und Rumpf
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Klassische Plank und Seitstütz
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Russian Twists mit Medizinball
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Superman zur Stärkung des unteren Rückens
Oberkörper und Arme
- Liegestütze und Klimmzüge
- Übungen mit Widerstandsbändern für die Rotatorenmanschette
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Bizeps-Curls und Trizeps-Drücken im Fitnessstudio oder mit Kurzhanteln
Vergessen Sie nicht, Ihr Training nach der Belastung durch gezielte Dehnübungen für Padelspieler zu ergänzen.
Krafttraining im Fitnessstudio vs. padelspezifische Vorbereitung
Das Fitnessstudio ist ideal, um eine solide muskuläre Grundlage aufzubauen. Die körperliche Vorbereitung auf Padel sollte jedoch auch funktionelle Bewegungen umfassen, die dem echten Spiel nahekommen: Richtungswechsel, Balance und Koordination.
Ein guter Kompromiss besteht aus:
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1 bis 2 Einheiten «klassisches» Krafttraining pro Woche
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1 Einheit, die speziellen Padel-Übungen gewidmet ist (dynamisches Core-Training, unilaterale Kräftigung usw.)
Besorgen Sie sich eine gute Padeltasche, um Ihre Ausrüstung, Ihre Padelbekleidung, Ihr Wasser und Ihr Zubehör für das Krafttraining zu transportieren.
Die Muskeln richtig ernähren, um besser zu spielen
Sportnahrung und Regeneration
Die Ernährung ist der Treibstoff für Ihre Muskeln. Zur Unterstützung des Muskelaufbaus und der Regeneration:
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Essen Sie ausreichend Proteine (Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte)
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Vergessen Sie nicht komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette
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Denken Sie daran, regelmäßig zu trinken
Entdecken Sie auch unseren Ratgeber zur Ernährung beim Padel und erfahren Sie, worauf Sie dabei achten sollten.
FAQ – Beanspruchte Muskeln beim Padel
Beansprucht Padel wirklich alle Muskeln?
Ja, es ist ein Ganzkörpersport, der Beine, Bauchmuskeln, Rücken, Arme und Schultern fordert. Zudem ist es ein hervorragendes Cardio-Training.
Welche Muskeln sollten vorrangig gestärkt werden?
Die Beine (Oberschenkel, Gesäß, Waden) und der Rumpf (Bauch- und Rückenmuskeln) sollten vorrangig trainiert werden, um Stabilität und Beinarbeit zu verbessern.
Kann Padel eine Krafttrainingseinheit ersetzen?
Nein. Es ist eine hervorragende Ergänzung, aber kein Ersatz. Um Verletzungen vorzubeugen und Fortschritte zu machen, sollten Sie Krafttraining einbauen und natürlich auch das Aufwärmen vor dem Padel nicht vernachlässigen.
Muss man im Fitnessstudio trainieren, um sich im Padel zu verbessern?
Das ist nicht zwingend erforderlich, wird jedoch dringend empfohlen. Auch ohne Fitnessstudio können Übungen mit dem eigenen Körpergewicht oder mit Widerstandsbändern zu Hause ausreichen.
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