Épicondylite au padel : pourquoi cette blessure touche autant de joueurs ?
Inhaltsverzeichnis

Die Epikondylitis, auch Tennisellenbogen genannt, ist eine durch monotone Bewegungsabläufe hervorgerufene Entzündung der am Ellenbogen ansetzenden Unterarmstrecksehnen. Bei Padel-Spielern gehört sie wie bei Tennisspielern zu den häufigsten Verletzungen. Wiederholte Schläge, eine falsche Haltung am Schläger und unzureichend gedämpfte Vibrationen erklären dieses hohe Vorkommen. Äußere Ellenbogenschmerzen, Probleme beim Greifen von Gegenständen oder beim Festhalten des Griffs: Die Symptome entwickeln sich meist schleichend. Hier finden Sie die padelspezifischen Ursachen, Warnsignale und effektive Präventionsmaßnahmen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Die Epikondylitis (Tennisellenbogen) betrifft die Außenseite des Ellenbogens und resultiert aus einer Überlastung der Strecksehnen des Unterarms.

  • Padel-Spieler sind durch die vielen Schläge, einen zu festen Griff am Schläger und schlecht gedämpfte Vibrationen besonders gefährdet.

  • Der Schmerz zeigt sich vor allem beim Greifen von Gegenständen und bei Streckbewegungen des Handgelenks.

  • Ein passender Schläger (Gewicht, Balance, Steifigkeit) und ein systematisches Aufwärmen verringern das Verletzungsrisiko deutlich.

  • Bei Schmerzen, die trotz Schonung länger als ein paar Wochen anhalten, ist ein Arztbesuch ratsam.

Inhaltsverzeichnis

  • Was ist eine Epikondylitis (Tennisellenbogen)?

  • Warum sind Padel-Spieler besonders gefährdet?

  • Was sind die Symptome einer Epikondylitis beim Padel?

  • Wie lässt sich eine Epikondylitis vorbeugen und lindern?

  • Anhaltende Epikondylitis: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

  • Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Epikondylitis (Tennisellenbogen)?

Unter einer Epikondylitis versteht man eine Erkrankung der Sehnen, die die Streckmuskeln des Unterarms mit dem lateralen Epikondylus verbinden – jenem kleinen tastbaren Knochenvorsprung an der Außenseite des Ellenbogens. Anders als der Name vermuten lässt, betrifft diese Verletzung keineswegs nur Tennisspieler: Jede Sportart mit wiederholten Greif- und Handgelenkstreckbewegungen kann die Ursache sein, allen voran Padel. Die ständige Beanspruchung führt letztlich zu Mikroläsionen in der Sehne, die sich zu einer chronischen Entzündung entwickeln können, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden. Heute spricht man eher von einer Tendinopathie als von einer Tendinitis, da der Schädigungsmechanismus eher degenerativ als rein entzündlich ist. Für einen Überblick über alle sportartspezifischen Krankheitsbilder listet unser Artikel über Verletzungen beim Padel die häufigsten auf.

Warum sind Padel-Spieler besonders gefährdet?

Mehrere Besonderheiten des Padelsports erklären die Häufigkeit dieser Verletzung im Amateurbereich.

Wiederholte Bewegungen und Schlägerhaltung

Vorhand, Rückhand, Volleys, Bandejas und Aufschläge beanspruchen ständig dieselben Sehnengruppen. Ein zu fester Griff am Schläger, der oft reflexartig gewählt wird, um mehr Power zu erzielen, erhöht bei jedem Schlag die Spannung auf den Unterarm und beschleunigt die Entstehung von Mikroläsionen, die Ursache der Epikondylitis sind.

Unpassender Schläger (Gewicht, Steifigkeit, Balance)

Ein zu leichter Schläger verleitet dazu, fester zu schlagen, um dies auszugleichen, was die auf den Arm übertragenen Vibrationen erhöht. Umgekehrt dämpft ein zu steifer Schläger Stöße nur schlecht ab. Diese Fehler bei der Schlägerwahl treten regelmäßig bei Spielern auf, die nach einigen Monaten intensiven Spielens eine Epikondylitis entwickeln.

Vibrationen und Schlagtechnik

Ein verspäteter Treffpunkt, bei dem die Schlagfläche nicht optimal zum Ball ausgerichtet ist, erzeugt wesentlich stärkere Vibrationen als ein mittiger Treffer. Diese Vibrationen wandern bei jedem Schlag direkt in Handgelenk und Ellenbogen, was erklärt, warum Anfänger mit noch unregelmäßigerer Technik oft als Erste betroffen sind.

Was sind die Symptome einer Epikondylitis beim Padel?

  • Lokalisierter Schmerz an der Außenseite des Ellenbogens, der in den Unterarm und manchmal bis ins Handgelenk ausstrahlen kann.

  • Erhöhte Druckempfindlichkeit bei direkter Tastung des Epikondylus, oft das erste von Spielern bemerkte Anzeichen.

  • Beschwerden oder Schmerzen beim Greifen von Alltagsgegenständen: Türklinke, Tasse, Autotürgriff.

  • Schmerzen, die typischerweise bei Rückhand und geraden Schlägen zunehmen und bei fortschreitender Verletzung schließlich auch in Ruhe auftreten.

Wie lässt sich eine Epikondylitis vorbeugen und lindern?

Einen passenden Schläger wählen

Eine niedrige Balance, ein angemessenes Gewicht und vibrationsdämpfende Technologien verringern die Belastung des Ellenbogens spürbar. Einige Modellreihen, wie die Padelschläger von Pro Kennex und ihr Kinetic-System, wurden speziell entwickelt, um diese Art von Verletzung dank interner Kügelchen, die Stöße absorbieren, zu minimieren.

Richtig aufwärmen und dehnen

Ein progressives Aufwärmen bereitet die Sehnen auf die Belastung vor und verringert das Risiko von Mikroläsionen bereits bei den ersten Ballwechseln. Gezieltes Dehnen des Unterarms vor und nach jeder Einheit gehört zu den wirksamsten Gewohnheiten, um das Auftreten einer Epikondylitis bei regelmäßigen Spielern hinauszuzögern.

Die Unterarmmuskulatur stärken

Ein exzentrisches Kräftigungstraining der Handgelenkstrecker von wenigen Minuten zwei- bis dreimal pro Woche erhöht die Belastungstoleranz der Sehne gegenüber wiederholten Beanspruchungen. Diese einfache Übung, die zu Hause mit einem Fitnessband oder einer leichten Hantel durchgeführt werden kann, ergänzt das padelspezifische Fitnesstraining effektiv.

Ellenbogenbandage oder Vibrationsdämpfer verwenden

Eine Kompressions-Ellenbogenbandage verringert die während der Belastung auf die Sehne übertragenen Vibrationen, ohne jedoch die Ursache des Problems zu beheben. In Kombination mit Antivibrations-Zubehör für Schläger stellt sie eine nützliche ergänzende Lösung in der Wiedereinstiegsphase oder für Spieler dar, die bereits unter wiederkehrenden Schmerzen leiden.

Anhaltende Epikondylitis: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Schonung, Kühlen und die oben genannten Anpassungen reichen in der Regel aus, um eine beginnende Epikondylitis innerhalb weniger Wochen zu lindern. Wenn die Schmerzen trotz dieser Maßnahmen länger als einen Monat anhalten, stärker werden oder den Schlaf stören, ist der Besuch bei einem Sportarzt oder Physiotherapeuten unumgänglich. Eine präzise Diagnose, teils durch Ultraschall bestätigt, schließt andere Ursachen aus und ebnet den Weg für eine gezielte Rehabilitation, die als Einzige eine chronifizierte Tendinopathie dauerhaft heilen kann.

Häufig gestellte Fragen

Heilt eine Epikondylitis beim Padel von alleine ab?

Eine leichte Epikondylitis kann durch Schonung und einige einfache Anpassungen abklingen: ein besser geeigneter Schläger, eine korrigierte Technik, systematisches Aufwärmen. Dagegen erfordert eine seit mehreren Monaten bestehende Form meist eine physiotherapeutische Behandlung zur dauerhaften Heilung, da eine bloße Pause vom Padel nicht immer ausreicht, um die zugrunde liegende Tendinopathie zu beheben.

Kann man mit einer Epikondylitis weiterhin Padel spielen?

Wenn man trotz der Schmerzen weiterspielt, riskiert man, die Sehnenschädigung zu verschlimmern und die Heilung um mehrere Monate zu verzögern. Es ist ratsam, die Spielhäufigkeit vorübergehend zu reduzieren, das Material anzupassen und den Schmerz direkt bei seinem Auftreten zu behandeln, anstatt zu warten, bis er auf und neben dem Platz zu einer Behinderung wird.

Was ist der Unterschied zwischen Epikondylitis und Epitrochleitis?

Die Epikondylitis betrifft die Außenseite des Ellenbogens und die Streckmuskeln des Handgelenks, während die Epitrochleitis oder der Golferellenbogen die Innenseite und die Beugemuskeln betrifft. Beide Verletzungen haben ähnliche Ursachen im Zusammenhang mit wiederholten Greifbewegungen, doch die Epikondylitis tritt bei Padel-Spielern deutlich häufiger auf.

Beeinflusst das Gewicht des Schlägers wirklich das Risiko einer Epikondylitis?

Ja, aber nicht im intuitivsten Sinne: Ein zu leichter Schläger verleitet oft dazu, fester zuzuschlagen, um dies auszugleichen, was die vom Arm aufgenommenen Vibrationen verstärkt. Die richtige Einstellung hängt daher weniger von einem Minimalgewicht ab als von einer stimmigen Balance zwischen Gewicht, Steifigkeit und Spielstärke des Spielers.

Zusammenfassung

Die Epikondylitis bleibt eine der häufigsten Verletzungen bei Padel-Spielern, lässt sich jedoch durch das gleichzeitige Ansetzen an mehreren Hebeln wirksam vorbeugen: passendes Material, gründliches Aufwärmen und regelmäßige Kräftigung des Unterarms. Die eigene Ausrüstung bereits bei den ersten Anzeichen von Beschwerden anzupassen, ist oft der einfachste Schritt, um den Padelsport ohne Zwangspause fortzusetzen.

 

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