Tournoi de padel : règles et astuces à connaître
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 Was ist ein Padel-Turnier?

Padel ist ein Sport, der weltweit immer beliebter wird, insbesondere in Frankreich. Und wie bei jeder Sportart, deren Popularität wächst, braucht es Events, um Menschen zusammenzubringen, sich im Wettkampf zu messen und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Padel-Turniere sind daher die idealen Veranstaltungen, die häufig in Padel-Clubs ausgetragen werden. Ein Turnier bedeutet auch Padel-Rangliste und vor allem Turnierkategorien. Ziel ist es, die Teilnehmer so einzuteilen, dass die Turniere möglichst ausgeglichen sind. Daher wurden mehrere Turnierkategorien geschaffen, damit alle Spieler antreten können: 

  • Turniere für fortgeschrittene Einsteiger / Mittelstufe: P25 und P100.
  • Turniere für fortgeschrittene Spieler: P250 und P500
  • Turniere für Könner und Profis: P1000, P1500 und P2000

Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt die Anzahl der Punkte an, die das Siegerpaar für den 1. Platz erhält. Auch die übrigen Teilnehmer erhalten Punkte entsprechend ihrer Endplatzierung. Mit diesen Punkten kann man in der Rangliste aufsteigen und sich für höher dotierte Turniere qualifizieren. 

Jeder Verein kann ein Padel-Turnier auf seinen Plätzen veranstalten, vorausgesetzt, die Organisation stimmt und es stehen genügend Teilnehmer zur Verfügung. Damit die erzielten Punkte jedoch für die offizielle Spielerrangliste gewertet werden, muss das Turnier von der FFT homologiert sein. Zudem muss während des gesamten Turniers ein Schiedsrichter anwesend sein. Kleinere Vereine stehen bei der Organisation von Turnieren manchmal vor Herausforderungen und weichen auf größere Anlagen in der Umgebung aus. Damit ein Turnier zugelassen wird, muss die Anlage offizielle Kriterien erfüllen, wie etwa die Maße des Padel-Platzes. 

Wie nimmt man an einem Padel-Turnier teil?

Um an einem Padel-Turnier teilzunehmen, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst das Spielniveau. Um mit Turnieren – also P25 – zu beginnen, sollte man sich je nach den Einstufungen der einzelnen Vereine zwischen den Padel-Niveaus 4, 4,5 oder in manchen Regionen sogar 5 bewegen. Einsteigern fehlt in der Regel noch die nötige Padel-Erfahrung, um an einem offiziellen Turnier teilzunehmen. Hier bieten sich vor allem inoffizielle Events an, wie sie von vielen Anlagen organisiert werden – beispielsweise Auf- und Abstiegsturniere (Königsturniere).

Ein weiteres Kriterium für die Teilnahme an einem offiziellen Padel-Turnier ist eine Padel-Lizenz. Sie ist über die Website der FFT, bei Ihrem Verein oder einem Schiedsrichter erhältlich und unerlässlich, um in die Datenbank des Verbands aufgenommen zu werden und somit in der französischen Rangliste zu erscheinen. Sie kostet nur 20 € – und als kleiner Bonus: Wenn Sie bereits eine Tennis-Lizenz der FFT besitzen, sind Sie bereits registriert und müssen nicht zusätzlich bezahlen.  

Welche Regeln gelten bei einem Padel-Turnier? 

Die meisten Turniere laufen auf klassische Weise mit einer Auslosung und gesetzten Spielern ab. Die Idee dahinter ist, dass die besten Paare des Turniers in der ersten tour nicht direkt aufeinandertreffen. Anschließend spielen die Verlierer der ersten tour untereinander (genauso wie die Gewinner), um am Ende eine finale Rangfolge festzulegen und die Punkte progressiv zu verteilen. Alle Spieler bestreiten die gleiche Anzahl an Matches – ein sehr wichtiges Kriterium, damit niemand enttäuscht nach Hause geht.

Bei P25-Turnieren ist der Ablauf mitunter anders strukturiert: In einer ersten Phase treffen 5 bis 6 Paare in einer Gruppe aufeinander und spielen Super-Tie-Breaks bis 10 Punkte aus, um die Platzierungen in der Gruppe zu ermitteln. Anschließend werden die Teams je nach ihrer Gruppenplatzierung auf 3 verschiedene Tableaus verteilt, um die Endplatzierungen des Turniers auszuspielen – in der Regel 3 Matches mit jeweils 4 Spielen. Im folgenden Beispiel wird das Turnier mit 24 Paaren und somit 4 6er-Gruppen ausgetragen. Dies ermöglicht eine schnellere Abwicklung und gibt den Spielern die Chance, gegen möglichst viele verschiedene Paare anzutreten. 

Bei den anderen Turnieren wird der Spielstand wie bei den Profis gezählt, auf 2 Gewinnsätze bis 6 Spiele, ohne Vorteil (No-Ad). Bei manchen Turnieren wird der 3. Satz als Match-Tiebreak bis 10 Punkte gespielt, um die Matches nicht zu lang werden zu lassen. 

Welche Ausrüstung benötigt man für ein Padel-Turnier?

Um an einem Padel-Turnier teilzunehmen, ist außer einem padelschläger keine spezielle Padelausrüstung zwingend vorgeschrieben. Allerdings können zahlreiche Produkte dazu beitragen, Ihre Leistung zu verbessern und Ihre Chancen auf den Turniersieg zu erhöhen. Eine passende Padelbekleidung hilft oft, insbesondere beim Abtransport von Schweiß während Ihres gesamten Turniers. Padel-Zubehör kann Ihnen bei heißen Sommerturnieren ebenfalls im Umgang mit dem Schwitzen helfen. Kappen, Schweißbänder für die Handgelenke oder Stirnbänder sind bei Spielern für ihre Turniere besonders beliebt. 

Auch padelschuhe sind für ein erfolgreiches Turnier unverzichtbar. Erstens für höheren Komfort dank Marken, die zahlreiche Technologien für außergewöhnliche Leichtigkeit einsetzen. Aber Padelschuhe sind auch so konzipiert, dass sie starken Halt bieten, um ein Umknicken und Verletzungen zu vermeiden.